Netzwerkkommunikation

blog about network communication

Kur in Second Life auf Kassenkosten?

Die Second Life Forschung hat eine interessante Abteilung: Nutzung virtueller Umgebungen zur Gesundheitsförderung. Wie John Lester von Linden Labs schreibt:

I also work to advance the use of Second Life as a platform for serious applications such as healthcare training, patient support groups, simulation, and scientific visualization.

Unter anderem sollen Schlaganfall-Patienten durch das Spielen in Second Life sich wieder in das reale Leben einfinden. Seltsam nur, was der Spiegel über Second Life schreibt. Die Redakteurin hat einen ganz anderen Eindruck, demnach sich Second Life nicht zwingend dafür eignet, um soziale oder sonstige Kenntnisse aufzufrischen oder wieder zu erlangen. Bei Basic Thinking wird über den Spiegel-Artikel diskutiert. Auch das TAZ-Blog schreibt über erste Eindrücke im Second Life.

Kurz kann ich meine ganz eigene erste Stunde in Second Life so beschreiben: Tutorial durchgespielt, Reden, Fliegen, Autofahren, Tanzen und Events suchen gelernt. Was man eben so braucht im Leben. Dann den Reiter “most popular places” gewählt und unter den TOP 10 keine Wahl gehabt - also ab zur free sex orgy. Dort angekommen - erstaunt über die virtuelle Auswahl an Praktiken. Dann gebeamt in die Disco. Erstmal den “Body geshaped” - einmal als Mann und einmal als Frau. Beide Aussehen abgespeichert im Inventory, das sogar größer anmutet als bei Monkey Island. Dann in die Jobbörse, von dort aus ins Casino. Nur 2 L$ gehabt, zwei Fragebögen ausgefüllt. Die frisch verdienten 70$L verspielt. Ausgeloggt.

Wie es scheint, gibt es also einen bestimmten ersten Eindruck von Second Life. Aber vielleicht gibt es ja auch noch mehr?

No comments yet. Be the first.

Leave a reply