Netzwerkkommunikation

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REACH: ResearcherVZ statt studiVZ

In Bamberg wurde vorletzte Woche der “Netzwerkgedanke” beim DNN2007 zwischen Wissenschaftlern recht groß geschrieben. In irgendeinem Gespräch (der Komm.Partner möge sich hier melden) kam auf, wieso es denn kein Verzeichnis für Wissenschaftler gäbe, ähnlich wie XING oder studiVZ. Der Gedanke ist so blöd gar nicht - man stelle sich eine Plattform vor, auf der Wissenschaftler vertreten sind. Man könnte “Freundschafts-” und Kooperationsnetzwerke zeichnen, man könnte Experten zu verschiedenen Bereichen finden und man könnte das System “Wissenschaft” transparenter machen. Also warum nicht researchvz.de gründen (hiermit melde ich das Patent an!). Aber eine geschlossene Plattform wie XING oder studiVZ verdient eigentlich nicht - wie Klaus (ProjektBlog) in Bamberg aus Informatikersicht mehrfach äußerte - nicht so recht den Web 2.0 Gedanken, weil es ja doch nur ein Anbieter ist, der die Plattform bereit stellt. Ähnlich wie übrigens bei SecondLife, um das es so still geworden ist.

Daher hier der Vorschlag und Vorstoß: Man entwickle einen Standard, der dann im gesamten Web auf den einzelnen Seiten der jeweiligen Wissenschaftler (z.B. auf Blogs) platziert wird. Das ganze bekommt einfach mal den Arbeitstitel: REACH - für REsearch And exCHange :)

Technisch könnte es eine standardisierte XML-Datei sein, die z.B. folgende Daten beinhaltet:

  • Name, Vorname, Titel
  • Arbeitsplatz
  • Arbeitsschwerpunkte
  • Forsche aktuell an
  • Projekte
  • Thema der Diss, Habil, M.A. o.ä.
  • URL zum Bild
  • etc.

Wenn ich ein bisschen Zeit habe, werde ich bald mal ein exemplarisches XML aufsetzten. Eine Suchmaschine könnte auf reachvz.de beispielsweise die verteilten XML-Dateien auffindbar machen (nach Anmeldung). Da könnte man auch ein Formular anbieten, mit dem man sozusagen sein “Profil” initial auch anlegen kann.

Das ganze wäre dann zumindest ein offenes, verteiltes Social-Network. Ich bin auf Reaktionen gespannt :)

1 Comment so far

  1. Benedikt October 5th, 2007 11:00

    Ich verstehe zwar nicht viel von der technischen Seite, aber die Idee find ich prinzipiell gut:o) Und aus Marketingsicht ist REACH auch sehr kreativ zusammengesetzt. Die Projekte/Forschungsgebiete etc. lassen sich dann ja auch über Tags verschlagworten, von allgemeinen Bereichen bis hin zu sehr spezifischen Forschungsfeldern - mal sehen ob es dann auch Konkurrenzkampf gibt, wer in der Tagcloud am größten ist…

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