Report Mainz
Zum Thema Kinderpornografie und Second Life gab es vorgestern einen TV-Beitrag im Report Mainz. Hier ist ein Link zum YouTube-Video für alle, die es verpasst haben.
Die Frage der Verantwortung bzw. Haftung hat damit für Second Life-Betreiber Linden Labs sicherlich erst begonnen. Bereits in anderen Bereichen, wie etwa den Internetforen, wird die Haftungsfrage schon seit längerem gerichtlich diskutiert.
Besonders aber Themen wie Kinderpornografie sind sensibel und wohl keine gute PR für Linden Labs und Second Life. Die Ankündigung, bestimmte Bereiche für Kinder zu sperren, ist wenig hilfreich in einer virtuellen Welt, die von Nutzern jeden Tag erweitert und umgebaut wird. Das wäre so, als würde Google seinen Datenbestand manuell nach unerwünschten Inhalten durchsuchen.
Man kann sich zu recht fragen, weshalb eine einfache technische Schranke nach dem Prinzip:
IF (person1[age] < 18 AND person2[age] > 18) THEN NO_SEX
nicht eingebaut wird. Verlust eines wichtigen Zielpublikums?
Nachtrag: Das Reuters-Blog berichtet, dass bei Linden Labs derzeit heftig überlegt und gedacht wird in Bezug auf Altersverifikation, virtuelle Alterszonen, etc. Im Blog von Linden Labs ist derweil zu lesen, dass:
Age and identity verification will be completely voluntary
No comments yet. Be the first.
Leave a reply