Netzwerkkommunikation

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Archive for March, 2008

Die Schwurbel-Grenze

Nette Kollegen - das ist wichtig. Was man da nicht so alles lernen kann. Vor allem in der Mittagspause in der schönen Mensa der Trierer Universität. Die hat, wie Kollege P.S. berichtete, auch einen Werbefilm drehen lassen. Und der wird nun fleißig auf dem OffenenKanal gesendet. Auf der Website von Tim Heinrichs-Noll, der die knapp neun Filmminuten mit packenden Bildern zu überbrücken versucht, ist das Werk zu sehen. Besonders spannend im letzten Viertel sind die Stimmen der Studierenden: Dennis Kauhausen (man beachte den passenden Namen) und andere berichten über die kalten Pommes, das Naja-Stammessen und das Lecka-Schmecka-Pfefferstreak. Am Ende glänzt dann auch noch die vollautomatische Waschanlage für Geschirr, Besteck und alles andere, was die ebenfalls vollautomatische Personal-Kraft vor der Waschanlage auf den Tabletts nicht rechtzeitig zurechtschieben kann. Ich gehe gerne in die Mensa. Warum? Weils so lecker ist.

Und weil man viel lernt. Über Anne Will, über andere Kollegen, über das Mediensystem in Übersee, über Klatsch, Tratsch, den Chef, Herrn Litfass und die Schwurbel-Grenze! Bei den meisten Dingen kann man ja zumindest verstehen, um was es geht - oder zumindest so tun als ob. Aber die Schwurbel-Grenze - da hörts auf. Leider konnte (angeblich wollte) keiner der werten mitmensenden Kollegen mich aus dem Nebel hinweg über die Schwurbel-Grenze geleiten und mir erklären, was dies denn zu bedeuten habe. Zurück im Büro - zurück am Internet. Zurück zu Wikipedia - schwurbeln ist Fehlanzeige. Da schwurbelt nichts, schwabbelt höchstens. Google hilft und findet ein gutes / altes Forum. Dort wird erklärt, dass Schwurbeln von dem mittelhochdeutschen “swerben” kommt und soviel heißt wie: sich im Kreis drehen. Ob das stimmt? Keine Ahnung, klingt aber gut.

Die Schwurbel-Grenze ist also eine Sich-Im-Kreis-Dreh-Grenze. Eine Grenze, über die man nicht hinweg darf oder kann. Eine Grenze, die man unabsichtlich bei zu viel Gedrehe überschreiten wird? Ich bin jenseits der Schwurbel-Grenze, mit meiner Ansicht von Wissenschaft, das hat mir Herr Kollege P.S. attestiert. Ob das gut ist? Keine Ahnung, klingt aber gut. Daher:

P.S.: Selber Schwurbel.

P.N.: Du natürlich auch.

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