Netzwerkkommunikation

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Archive for the 'netzwerke' Category

Netzwerkvisualisierung in schön

NetzwerkvisualisierungFelix Heinen hat es geschafft (Glückwünsche!). Er hat ein Abschlussprojekt “data visualisation of a social network” als Graphikdesiger fertiggestellt und das lässt sich sehen! Mehr Eindrücke gibt es direkt auf seiner Website.

Die beiden Grafiken beschreiben Informationen aus einem Netzwerk von myspace (”like myspace”) zu dem Thema “Wer” (genutzte Funktionen, Alter, Bildungsgrad, Geschlecht, etc) und “Wo” (geographische Verteilung).

Leider ist Felix bereits der dunklen Macht verfallen und verkauft seine wissenschaftliche Arbeit nun, statt sie frei verfügbar zu machen:

I don’t want to make more details public, because some companies and social networks have evidenced their interest, so I have decided to sell my concept and the program.

[via einfach-persönlich, nerdcore]

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Netzwerkvisualisierung

Für alle, die es interessiert und mich, der es sicherlich sonst vergessen wird:

Das Blog MemeMapper beschäftigt sich mit der Netzwerk-Visualisierung von Informationsflüssen.

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Goldgrube: Netzwerktools

Viele Tools, viele Links - nur anschauen, wenn man auf der Suche nach Lösungen ist, mit denen man Netzwerke analysieren kann.

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Medienwissenschaft Trier auf SPON

Irgendwann trifft es sie alle (wie Philipp es entdeckt): Auf Spiegel Online (ganz unten) wird auf einen Beitrag von Daniela Pott verwiesen, die im Blog der Trierer Medienwissenschaft geschrieben hat. Nett!

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Googles Ähnliche Seiten

TouchgraphDer Google-Touchgraph analysiert die “‘Ähnliche Seiten”-Verweise der Google-Ergebnisliste und visualisiert sie in einem Graphen. Das ganze ist als Java-Anwendung geschrieben und im Browser ausführbar - einmal für Google und einmal für Amazon. Ausprobieren, Spass haben.

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Ausstellung zu Netzwerken

Netzwerk PlakatDa jemandem ein Teil meiner projektbezogenen Büroverschönerungsaktion gut gefallen hat, hier der Link zu dem sehr schönen Projekt von Susanne Stofer und Oliver Weikamp, das im Rahmen der Ausstellung “Netzsuche in einer verwobenen Welt” an der Universität Bozen (Fakultät für Design und Künste) entstanden ist. Die Plakate stellen sehr schön in kurzer, verständlicher und illustrativer Art verschiedene Netzwerke und Netzwerkphänomene vor. Sehr nett.

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Netzwerkvisualisierung nah gelegen

Das Gute liegt manchmal so nahe. Gerade habe ich beim Googlen gesehen, dass Mathias Pohl ein paar Gebäude weiter an der Uni Trier ein Praktikum im kommenden Sommersemester 2007 zur Netzwerkvisualisierung anbietet. Mal nachfragen.

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Netzwerke aus Büchern und Musik

AmaznodeAmaznode stellt Verbindungen zwischen Büchern visuell als Netzwerk dar. Die Daten stammen aus den “Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch diesen”-Listen direkt von Amazon. Nett.

Ah, Sie lesen nicht gerne? Hören aber viel Musik? Und Ihre MP3- oder CD-Sammlung haben Sie aber auch schon zu oft gehört? Da hilft LivePlasma weiter. Hier werden Netzwerkzusammenhänge zwischen Musikern gezeigt. Sehr nett, insb. wenn man sich einmal neben dem Mainstream umhören möchte. Und ganz nebenbei kann man auch nach Filmen, Schauspielern und Regisseuren suchen.

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Netzwerkvisualisierung mit yED

Beim Durchstöbern des Netzes nach Forschungsprojekten zu Netzwerken bin ich auf den DFG-Schwerpunkt 1126 (Algorithmik großer und komplexer Netzwerke) gestoßen. Die Universität Tübingen ist auch daran beteiligt. Dort wurde ein Algorithmen-Paket entworfen, welches die Darstellung von Netzwerk-Graphen behandelt. Das Projekt yFiles ist aber scheinbar mittlerweile nur noch käuflich erwerbbar - so könnte man denken. Stimmt auch, zumindest teilweise. Die yFiles als Java Class gibts nur gegen Geld. Doch ein Programm zum Visualisieren von Graphen, der die Klasse nutzt, gibts kostenlos. Immerhin. Das Tool sieht auch recht schmuck aus und ist im Gegensatz zum Platzhirschen Pajek auch “flott erfasst”. Nett sind die verschiedenen Möglichkeiten, die Knoten anzuordnen - was wohl als zentrale Funktion festgehalten werden kann. Daneben gibts noch die Möglichkeit die Zentralitätsmaße berechnen zu lassen. Im- und Export funktionieren unter anderem über GraphML. Ob sich das Tool in der Praxis als hilreich erweist, wird sich zeigen.

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So verringert Google Google-Bomben

Sogenannte Google-Bomben sind ein unschöner Nebeneffekt des erweiterten Pagerank-Algorithmus. Die Linktexte der eingehenden Verweise auf eine Seite werden bei dem Ranking mit beachtet. So führte zum Beispiel lange Zeit die Suche von miserable failure auf die Website von Präsident George W. Bush, da insbesondere viele Blogs mit genau diesem beiden Begriffen auf die Seite verlinkten.
Insgesamt sind über 100 solcher Google-Bomben “bekannt”.

Matt Cutts, Mitarbeiter im Spam-Team bei Google und quasi-offizieller Google-Blogger, berichtet in seinem Blog, dass der neu eingeführte Schutz lediglich eine geringe Reichweite hat in Bezug auf das Gesamtranking:

Just to drill the point home, this Googlebomb algorithm is not affecting you; it’s very limited in scope.

Im offiziellen Google Webmaster Blog gibt es etwas ausführlichere Informationen. Wer sich allerdings genaue Details erhofft, ist - wie immer - an der falschen Stelle. Derzeit türmen sich Vermutungen über Vermutungen und Ideen über Ideen, wie die Google-Bomben-Entschärfung funktioniert.
Als “Fakten” aus den Primärquellen kann man derzeit festhalten:

  • Die Auswirkungen sind sehr eingegrenzt.
  • Statt der betreffenden “gebombten” Seite werden vorzugsweise Kommentare, Diskussionen und Artikel angezeigt.
  • Die Analyse funktioniert algorithmisch, d.h. ohne manuelle Auswertung.

So könnte der Algorithmus funktionieren: Vermutlich wurde die Google-Bomb-Entschärfung als Sekundäranalyse geschaltet. D.h. der eigentliche Googlepage-Rank ermittelt wie üblich das Ranking. Findet sich jedoch auf den vorderen Plätzen eine Seite, die sich durch eine ausserordentlich hohe Anzahl an gleichlautenden Linktexten vorzugsweise von Kommentaren und “user generated” Websites auszeichnet und findet die Onpage-Analyse außerdem nicht das betreffende Thema, welches verlinkt wurde, auf der Seite selbst, dann ist die Wahrscheinlichkeit für eine Google-Bombe hoch. Ist dieser “Schwellwert” überschritten, wird das eigentliche Ranking dann nochmals umberechnet, so dass Kommentare, Diskussionen und Artikel zu dem Thema (sprich: Inhalte, statt überwiegend Pagerank) stärker gewichtet werden und somit schließlich weiter oben stehen.

In wie weit diese Hypothese wahr ist, müssen spezielle Tests zeigen.

Jedenfalls ist es das Anti-Google-Bombing als weiterer Schritt zu sehen, dass Google nicht mehr nur primär auf den Pagerank-Algorithmus setzt, sondern auch wieder die eigentlichen Seiteninhalte wieder - zumindest unter bestimmten Bedingungen - stärker berücksichtigt werden.

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