Archive for the 'science' Category
Kommunikationswissenschaftler unterwegs
Gestern nach einer doch etwas längeren DGPuK-Mitgliederversammlung brach dann der Großteil der Mitbestimmenden mit mehrstündiger Verspätung auf in die Bamberger Innenstadt. Über die lebenden Wegweiser berichtet Jan bereits mit netten Bildern. Leider kam es an einer Ecke in der Innenstadt zu leichten Irritationen, da kein rotes T-Shirt leuchtete und die versammelte Menge, dem Schwarmprinzip folgend, ziellos von Ecke zu Ecke irrte, bis der Leithammel - nein, Leitkommunikationswissenschaftler - stehen blieb und alle es ihm gleich taten.
Man möge nun raten, was eine Horde von Kommunikationswissenschaftler dann tun.
- (a) Sie fragen kommunikativ orientiert und eloquent einen Passanten nach dem Weg.
- (b) Sie schauen leicht irritiert in den Stadtplan und suchen zunächst “meinen Standort”.
- (c) Sie erörtern das Problem, analysieren die Lage und erarbeiten ein empirisches Verfahren zur Problemlösung (sprich: sie tun nichts und stehen ratlos herum).
Soviel sei gesagt: Lösung (a) ist es nicht.
Ansonsten geht es heute nachmittag schon wieder zurück nach Trier. Auf der Tagesordnung steht noch ein Panel zu Weblogs und Wikis und heute Nachmittag zu Netzwerken - zwei Themen, die genau das DFG-Projekt betreffen - Potential.
2 commentsDgPuK 2007
Bilder gibt es von meiner Seite aus keine von der diesjährigen DGPuk-Tagung in Bamberg - sorry an nach Hause :). Aber den Verweis auf Eindrücke einiger Teilnehmer (Bamblog, geloggd, Martin Welker).
Die Keynote von Jimmy Wales, dem Gründer von Wikipedia, war sehr interessant. Hier stieß dann doch hier und da die wissenschaftliche Tradition auf open-source Gedankengut. Die anschließend Pressekonferenz war leider nach 10 Minuten vorbei - mangels interessierter Journalisten. Die Vorträge sind durchwachsen - morgen kommen die mir näheren Panels.
Ende der Kurzdurchsage.
No commentsBesonders alltägliche Blog-Umfrage
Tino Seeber bittet im Rahmen seiner Diplomarbeit zum Thema “Mediengebrauch von Weblogs, seiner Relevanz als demokratisches Massenmedium und Citizen Journalism” an seiner Umfrage teilzunehmen. Besonders statt alltäglich ist die lesenswerte Geschichte mit Tino, den Burschen und der TU Illmenau. Schön zusammengefasst bei medienrauschen oder auch zu lesen bei der Thüringer Blogzentrale.
2 commentsForschen in Second Life
Nachdem ich mir - motiviert aus beruflichen Gründen (wie gut, dass man Medienwissenschaft studiert hat) - einmal Second Life angesehen habe, bin ich auch auf das Blog von Adaptive Path gestoßen. Die Firma optimiert nach eigenen Angaben das Leben vernetzter Menschen und Organisationen. Im Auftrag des Begründes von Second Life (Linden Labs) führt das Unternehmen sozusagen virtuelle Forschung innerhalb von Second Life durch.
Andrew Crow berichtet im Blogposting von den ersten virtuellen Interviews. Nach der Beschreibung von einigen Unsicherheiten in der virtuellen Begrüßung, kommt er zum Schluss, dass für Ihn diese Form von Interview natürlicher ist, als ein Telefoninterview. Eine genaue Forschungsfrage habe ich allerdings nicht finden können. Interessant ist auf jeden Fall, dass die Interviews in den virtuellen Konferenzhallen von Linden Labs stattfinden. Da ist es natürlich um einiges angenehmer und “hipper” als auf den ebenso virtuellen Straßen.
Unter dem Tag second-life-case-study kann man die weitere Forschung verfolgen, so zumindest die Ankündigung. Mal sehen.
No commentsBlogstudie 2007
Gestern wurden die ersten Ergebnisse der “Blogstudie 2007” veröffentlicht, die Herr Prof. Dr. Zerfaß von der Universität Leipzig in Kooperation mit dem Suchmaschinenbetreiber ask.com durchgeführt hat. Befragt wurden 600 deutsche Internetnutzer. Heraus kam eine Typologie von verschiedenen Blognutzern und der Befund, dass Weblogs zwar immer relevanter werden, aber auch schwer auffindbar sind.
“In der Blogosphäre herrscht derzeit noch Orientierungslosigkeit.�
Die Ergebnisse sind als PDF auf sieben Seite zusammengefasst, in Steffens Blog findet sich auch ein Posting dazu.
No commentsNur die ersten Treffer zählen
Die visuelle Darstellung eines Blickverlaufes auf einer Google-Ergebnisseite eines Probanden zeigt ein typisches Phänomen: Meist werden nur die ersten Treffer angeschaut. Ob und wie weitere Einträge betrachtet werden, hängt vor allem von der Art der Suche ab. Das verdeutlicht die folgende Auswertung einer Blickaufzeichung, die ich im Rahmen einer Studie zum Suchverhalten im WWW gemacht habe:
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