Netzwerkkommunikation

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Archive for the 'second life' Category

Report Mainz

Zum Thema Kinderpornografie und Second Life gab es vorgestern einen TV-Beitrag im Report Mainz. Hier ist ein Link zum YouTube-Video für alle, die es verpasst haben.

Die Frage der Verantwortung bzw. Haftung hat damit für Second Life-Betreiber Linden Labs sicherlich erst begonnen. Bereits in anderen Bereichen, wie etwa den Internetforen, wird die Haftungsfrage schon seit längerem gerichtlich diskutiert.

Besonders aber Themen wie Kinderpornografie sind sensibel und wohl keine gute PR für Linden Labs und Second Life. Die Ankündigung, bestimmte Bereiche für Kinder zu sperren, ist wenig hilfreich in einer virtuellen Welt, die von Nutzern jeden Tag erweitert und umgebaut wird. Das wäre so, als würde Google seinen Datenbestand manuell nach unerwünschten Inhalten durchsuchen.

Man kann sich zu recht fragen, weshalb eine einfache technische Schranke nach dem Prinzip:

IF (person1[age] < 18 AND person2[age] > 18) THEN NO_SEX

nicht eingebaut wird. Verlust eines wichtigen Zielpublikums?

Nachtrag: Das Reuters-Blog berichtet, dass bei Linden Labs derzeit heftig überlegt und gedacht wird in Bezug auf Altersverifikation, virtuelle Alterszonen, etc. Im Blog von Linden Labs ist derweil zu lesen, dass:

Age and identity verification will be completely voluntary

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Google übernimmt SecondLife und startet GoogleLife

Die Zusammenführung verschiedener Geschäftsbereiche war die konsequente Entwicklung bei Google. Heute ist sie Realität geworden. Google Suche, Google Werbung, Google Maps, Google Location, Google Earth, Google Orkut wird zu GoogleLife. Das bestätigte Jonathan Rosenberg (Google Senior Vice President, Marketing) gegenüber Heise. Bereits am 27. März war im offiziellen Blog von Google zu lesen:

“Google has made some additions […] that will satisfy your fun side and your sensible side.”

Googles Vice President Marissa Mayer bestätigte, dass LindenLabs bereits letzte Woche das Angebot zum Kauf der Serversoftware von SecondLife angenommen habe. Über die Summe ist derzeit noch nichts bekannt. Insider haben schon lange vermutet, dass Google in den virtuellen Markt der Metaversum einsteigen will. Die zahlreichen persönlichen Daten, die Google seit Jahren von jedem einzelnen Nutzer der verschiedenen Dienste sammelt, werden in dem Metaversum GoogleLife gebündelt. So entsteht natürlich ein noch attraktiverer Markt für Firmen und Unternehmen, die in den letzten Monaten bereits in SecondLife verstärkt aufgetreten sind.

Schon Mitte 2006 verglich Linden Labs CEO Philip Rosedale laut Tidehoizont die Serverarchitektur von hunderten von einzelnen Rechnern mit Googles Rechnernetz: “It works just like Google”. Insofern dürfte es für Google ohne Weiteres möglich sein, die Serveranwendungen auf die eigenen Datencenter zu übertragen und weltweit GoogleLife zur Verfügung stellen.

Gerüchten zufolge (die auch bei ZDNET diskutiert wurden) soll die virtuelle Google-Welt im Gegensatz zu SecondLife eine möglichst genaue Abbildung der wirklichen Welt sein. Google ruft daher alle zukünftigen Bewohner von GoogleLife auf, eigene 3D-Modelle ihrer Häuser und Wohnungen mit BrightGIS zu erstellen.

Wann genau sich Nutzer zum ersten Mal in das GoogleLife einloggen können, ist noch nicht bekannt. Als inoffizieller Starttermin wird der 01.06.2007 gehandelt - zunächst in einer Betaphase. Die zahlreichen Nutzeraccounts von SecondLife werden dann automatisch übernommen. Gleichzeitig mit dem Erscheinen von GoogleLife soll dann auch der Betrieb von SecondLife eingestellt werden. Man darf gespannt sein.

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SecondLife nur mit Buch?

Second Life Buch MUTSchon lustig - irgendwie - ein bisschen zumindest. Riepl hat mal gesagt, dass kein Medium, das sich einmal etabliert hat, jemals mehr verschwindet. Ganz in diesem Zusammenhang erschien auch im März dieses tolle Buch: Second Life - Sofort dabei sein. Der Markt & Technik Verlag ist ja nicht gerade dafür bekannt, als letzter auf einen fahrenden Zug aufzuspringen und da darf man froh sein über ein solches Werk, das man dann auch prompt auf der Amazon Computer & Internet Bestseller-Liste auf Platz 5 wiederfindet. Definitiv eine Marktlücke also, die auch durch zahlreiche Foren, Blogs oder Wikis zu dem Thema SecondLife nicht abgedeckt werden können. Es leben das Buch!

Und für alle die, die auch über das FirstLife lesen möchten, denen sei die Expertengruppe “Lebenshilfe Buch” von Lycos iQ ans Herz gelegt. Oder man bestellt sich gleich im Bundle die Neuerscheinung im April bei Amazon: Leben im Hier und Jetzt, statt im SecondLife.

PS: Ich habe beide Bücher (noch) nicht gelesen.

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Blog ohne Netz

Da derzeit gerade ein Umzug ansteht, gibts dieser Tage wenig(er) zu lesen.
Es wird aber dennoch mit Spannung ein neues Blog erwartet.

Nebenbei hat mich histucation übrigens von dem Google Platz 1 bei der Anfrage “second life forschung”  abgedrängt. Auch gut so, denn in dem Posting erfährt man, dass Linden Labs sich um Hilfe bei der Forschung in Second Life bemüht. Das Angebot wurde aber laut dem Beitrag wieder zurückgenommen - bzw. ist nicht mehr direkt zu lesen. Vielleicht hat ja jemand Erfahrung mit Linden Labs und der Forschung in Second Life?

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Second Life: Hype und Diffusion

Sebastian Kippe schreibt in seinem Blog www.meinsecondlife.de über den Garner Hype Cycle und erklärt die 5 Phasen etwas genauer in seinem Posting. Die Kurve und die Phasen erinnern ein wenig an die Diffusionstheorie von Rogers.

Er meint, dass wir uns gerade am Höhepunkt des Second-Life-Hypes befinden, weil “die Mehrheit der rennomierten Presse […] über Second Life berichtet haben”. Scheinbar bezieht er den Hype ausschließlich auf den Medienhype. Nett ist der Gedanke, dass eine virtuelle 3D-Welt - ein Metaversum - das Web 2.0 ersetzen wird. Vielleicht das Web 3.0?

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Second Life in Capital

Oh jeh. Second Life liegt voll im Trend. Die Zeitschrift Capital befasst sich nun auch mit dem Thema. Aber interessanterweise mal aus der wirtschaftlichen Sicht.

Was ich bislang auch nicht wusste, aber in dem Capital-Artikel zu lesen ist:

Das Unternehmen entschloss sich, den Programmiercode für die virtuelle Welt offen zu legen, so dass kreative Software-Ingenieure Second Life weiterentwickeln können.

Was aber in Wirklichkeit “nur” der Client ist. Das heisst die Herrschaft (der Serversoftware) bleibt weiterhin bei Linden Labs. Man kann aber vielleicht hoffen, dass sich die Usability von Second Life ein wenig verbessert. Allerdings zeigen andere große Open-Source-Projekte wie TYPO3, dass die Usability hier nicht immer das oberste Gebot ist, sondern von dem Gutwillen der jeweiligen Entwickler abhängt.

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Kur in Second Life auf Kassenkosten?

Die Second Life Forschung hat eine interessante Abteilung: Nutzung virtueller Umgebungen zur Gesundheitsförderung. Wie John Lester von Linden Labs schreibt:

I also work to advance the use of Second Life as a platform for serious applications such as healthcare training, patient support groups, simulation, and scientific visualization.

Unter anderem sollen Schlaganfall-Patienten durch das Spielen in Second Life sich wieder in das reale Leben einfinden. Seltsam nur, was der Spiegel über Second Life schreibt. Die Redakteurin hat einen ganz anderen Eindruck, demnach sich Second Life nicht zwingend dafür eignet, um soziale oder sonstige Kenntnisse aufzufrischen oder wieder zu erlangen. Bei Basic Thinking wird über den Spiegel-Artikel diskutiert. Auch das TAZ-Blog schreibt über erste Eindrücke im Second Life.

Kurz kann ich meine ganz eigene erste Stunde in Second Life so beschreiben: Tutorial durchgespielt, Reden, Fliegen, Autofahren, Tanzen und Events suchen gelernt. Was man eben so braucht im Leben. Dann den Reiter “most popular places” gewählt und unter den TOP 10 keine Wahl gehabt - also ab zur free sex orgy. Dort angekommen - erstaunt über die virtuelle Auswahl an Praktiken. Dann gebeamt in die Disco. Erstmal den “Body geshaped” - einmal als Mann und einmal als Frau. Beide Aussehen abgespeichert im Inventory, das sogar größer anmutet als bei Monkey Island. Dann in die Jobbörse, von dort aus ins Casino. Nur 2 L$ gehabt, zwei Fragebögen ausgefüllt. Die frisch verdienten 70$L verspielt. Ausgeloggt.

Wie es scheint, gibt es also einen bestimmten ersten Eindruck von Second Life. Aber vielleicht gibt es ja auch noch mehr?

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Forschen in Second Life

Nachdem ich mir - motiviert aus beruflichen Gründen (wie gut, dass man Medienwissenschaft studiert hat) - einmal Second Life angesehen habe, bin ich auch auf das Blog von Adaptive Path gestoßen. Die Firma optimiert nach eigenen Angaben das Leben vernetzter Menschen und Organisationen. Im Auftrag des Begründes von Second Life (Linden Labs) führt das Unternehmen sozusagen virtuelle Forschung innerhalb von Second Life durch.

Andrew Crow berichtet im Blogposting von den ersten virtuellen Interviews. Nach der Beschreibung von einigen Unsicherheiten in der virtuellen Begrüßung, kommt er zum Schluss, dass für Ihn diese Form von Interview natürlicher ist, als ein Telefoninterview. Eine genaue Forschungsfrage habe ich allerdings nicht finden können. Interessant ist auf jeden Fall, dass die Interviews in den virtuellen Konferenzhallen von Linden Labs stattfinden. Da ist es natürlich um einiges angenehmer und “hipper” als auf den ebenso virtuellen Straßen.

Unter dem Tag second-life-case-study kann man die weitere Forschung verfolgen, so zumindest die Ankündigung. Mal sehen.

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Verloren in Second Life

Eine virtuelle Identität schnell gemacht: Ein Login besorgt für das Onlinespiel Second Life, der in der Basisversion sogar kostenlos ist, den 30MB großen Client runtergeladen, installiert und schon steht man mit Jeans und T-Shirt auf einer Insel und kann ein Tutorial durchlaufen, um die wichtigen Dinge des Lebens zu lernen: Bewegen, Autofahren, Sprechen, Fliegen, Körpermaße mit Schiebereglern anpassen und sich auf Landkarten zurecht finden.

Mein erstes Fazit nach 30 Minuten: Verwirrend, bunt und schrill. Als nicht mehr aktiver, aber dennoch erfahrener Level 60 Magier in World of Warcraft kann ich nur sagen: Second Life ist mal ganz schön komplex und hat im Vergleich zu World Of Warcraft einen entscheidenden Nachteil: Man kann keine Monster bekämpfen, um Geld zu verdienen. Man muss arbeiten gehen. Realismus gegen Fantasy.

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