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Archive for the 'suchmaschinen' Category

SEO Stammtisch Köln

Es ist eigentlich verwunderlich, dass es in Köln gar keinen SEO-Stammtisch gibt. Letzten Sommer fand ein SEO Stammtisch im Nachbardorf Bonn statt, aber da ist es mittlerweile auch scheinbar ruhiger geworden. Gibt es bestimmte Gründe, dass es einen SEO-Stammtisch in Köln nicht gibt? Mir fällt keiner ein. Es gibt genug Agenturen, Kunden, Interessierte und sicherlich auch ausreichend Fragen und Gesprächsstoff zum Thema SEO, nicht nur in Köln. Vielleicht mögen wir Kölner aber auch nicht so gerne unser SEO-Wissen teilen? Dabei wäre ein SEO Stammtisch in Köln sicherlich einer der wenigen, wo man gemeinsam SEO-Kölsch trinken könnte.

Lust?  Vielleicht finden sich ja ein paar SEOs aus Köln für einen SEO-Stammtisch in Köln. Jetzt reicht es aber mit der SEO-Stammtisch-Köln-Keyword-Dichte :)

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SEO-Test: Optimale Keyword-Position im Title

Heute im Angebot: Die Ergebnisse unseres kleinen SEO-Tests zu der Frage: “Wo positioniert man derzeit eigentlich das Keyword im Titel am besten?”.

Vorab zum Prinzip dieses SEO-Tests:
Googles Ranking wird von angeblich über 100 Faktoren beeinflusst. Grob kann man zwischen den Faktoren unterscheiden, die manifest im Dokument liegen (sog. Onpage-Faktoren) und solche, die - sagen wir mal verallgemeinernd - nicht im Dokument liegen (Offpage, Nutzerverhalten, usw.). Johannes Beus hat sich 2007 vor allem zu Onpage-Faktoren schriftlich Gedanken gemacht. Stefan Fischerländer hat das Anfang 2009 aufgegriffen.

Der vorliegende Test untersucht ausschließlich die Position eines Keywords im HTML-Titel. Um Störvariablen auszuschalten (z.B. unterschiedliche Keyworddichten, unterschiedliche Texte im Body usw.) haben wir bei den verschiedenen Varianten alle Elemente gleich gelassen und nur die eine Variable (nämlich die Reihenfolge des betreffenden Keywords im Titel) verändert. Damit kann man zwar dann zurückführen, welche Variante besser ist. Man kann aber nicht unbedingt behaupten, dass diese Variante immer besser ist, auch im Zusammenspiel mit anderen Ranking-Faktoren (das ist das alte Lied von der internen vs. der ökologischen Validität).

Versuchsaufbau:

Die untersuchten Dokumente haben alle den gleichen Text und eine h1-Überschrift mit dem Keyword. Das Keyword ist ein Hash-Wert, um keine Nebeneffekte mit “natürlichsprachigen Treffern” zu haben. Es wurden insgesamt über 100 verschiedene Varianten des Titles online gestellt, die in zwei Variablen varriert wurden:
(1) Länge der Begriffe im Titel
(2) Position des relevanten Keywords im Titel

Ergebnis:
Interessant ist das Ergebnis des kleinen SEO-Tests! Sucht man nach dem Hash “HG56T2X“, dann ist dieser Titel an TOP1:

ZTRE HDSUI UWHD HG56T2X AOIJD HAUW NDLK HDSG

D.h. es sind 8 Begriffe im Titel (Maximum waren 14, Minimum 1) und das Keyword steht an vierter Stelle. Das ist insofern interessant, als ein häufig genannter SEO-Tipp lautet: Das relevante Keyword möglichst weit nach vorne im Titel. Muss man das relativieren? Aufgrund des Tests und bei alleiniger Betrachtung des Titels auf jeden Fall!

Fazit: Der Seitentitel darf ruhig etwas länger sein und das relevante Keyword muss nicht ganz vorne stehen. Optimal im Test waren 8 Begriffe und das Keyword an vierter Stelle.

Vielleicht ist die vierte Stelle ein empirscher Mittelwert, weil viele Seiten im Seitentitel vorne den Seitennamen/Portalnamen/Shopnamen haben. Wir haben auf Grundlage der Ergebnisse auch natürlichsprachige Tests entworfen. Die sind noch nicht vollständig indexiert. Wir bleiben dran… (und auch an der historischen Betrachtung des Rankings, Stichwort Zeiteffekt).

More to come.

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Keyword-Dichte-Test: Viel hilft viel

Bei einer Umfrage von Rand Fishkin (SEOmoz), bei der „70 Top SEOs Worldwide“ ihre Meinung zum Ranking-Faktoren bei Google abgaben, bekam die Keywordverwendung Onpage („On-Page Keyword Use“) nur 15% anteilige Relevanz. Dennoch ist eine häufig gestellte Frage vor allem von Texten und Werbeagenturen wie hoch die optimale Keyword-Dichte in einem Text sein solle.

Mitte 2009 hat Johannes Beus (sistrix.de) die Ergebnisse seines Keyword-Dichte-Tests vorgestellt:

„Überraschenderweise sind es wirklich die Texte mit einer möglichst hohen Keyworddichte: auf der ersten Seite findet sich alles zwischen 7,0 und 9,8%.“

Wir haben Johannes‘ Test in wissenschaftlicher Manier einer „Verifikation“ unterzogen, da in den Kommentaren der berechtigte Hinweis gegeben wurde, dass eine Störvariable die bekannte Domain sistrix.de sein könnte. Außerdem haben wir den Test in verschiedenen Varianten erweitert.


Vorüberlegung:

Um herauszufinden, wie hoch die optimale Keyword-Dichte bei Google ist, erstellt man verschiedene Versionen eines Textes mit unterschiedlichen Keyword-Dichten. Diejenige Seite, die bei einer entsprechenden Googlesuche am besten geranked wird, enthält die optimale Keyword-Dichte. Dabei sollten alle anderen Faktoren (wie Verzeichnisstruktur, Titel, eingehende Links usw.) gleich bleiben, damit diese nicht als sogenannte Störvariablen wirken und man dann nicht mehr die Keyword-Dichte als eigentlich Ursache für das Ranking „isoliert“ betrachten kann.


Vorgehen zur Überprüfung:

Um eine Überprüfung (Verifikation) von Johannes’ Test zu erzielen, haben wir das erste Zeichen des Suchstrings „2f4cd3a8d1340b4c1cbab3bd60d4cdaf“ ersetzt durch „3f4cd3a8d1340b4c1cbab3bd60d4cdaf“. Dies sollte das Ranking des jeweiligen Keywords nicht beeinflussen. Im Footer haben wir allerdings die Credits und das Datum (wie beispielsweise hier zu sehen) entfernt. Dies erschien uns als unnötiger Störfaktor. Den Link zur Übersicht haben wir übernommen, um eine ordentliche Indexierung zu gewährleisten. Die Verzeichnisstruktur haben wir ebenfalls aus Gründen der Vergleichbarkeit übernommen, um durch unterschiedliche Ebenen nicht eine Störvariable einzubauen.

Das Verzeichnis /keyworddichte/ enthält eine Übersicht mit den Verweisen auf die einzelnen Dokumente mit einer Keyword-Dichte von 0,1% bis 10%. Johannes hat die Keywords in <b>-Tags gesetzt zur Hervorhebung. Wir sehen das als mögliche Störvariable an und haben daher unter /keywordDichte/ eine Variante angelegt ohne <b>-Fettung. Die Großschreibung von „D“ statt „d“ im Verzeichnisnamen sollte keinen Einfluss auf das Ranking haben.


Auswertung des Vergleichs:

Johannes hat in seiner Untersuchung die Abfrage „site:sistrix.de/tests/keyworddichte 2f4cd3a8d1340b4c1cbab3bd60d4cdaf“ genutzt. Der Site-Parameter führt jedoch dazu, dass unterschiedliche Ergebnisse angezeigt werden in den Rankings. Dies kann man sehen, wenn man diese unterschiedlichen Anfragen durchführt:

site:sistrix.de/tests/keyworddichte 2f4cd3a8d1340b4c1cbab3bd60d4cdaf

site:sistrix.de 2f4cd3a8d1340b4c1cbab3bd60d4cdaf

2f4cd3a8d1340b4c1cbab3bd60d4cdaf

An Position 1 steht bei der ersten Anfrage das Dokument mit der Keyworddichte von 9,2%. Bei der zweiten und dritten jeweils 10%.

Bei unseren Tests auf mindshape.de kommt bei allen drei Anfragen immer das Dokument mit 10% Keyword-Dichte an erster Stelle. Die letzte Anfrage (ohne Site-Parameter) scheint jedoch die repräsentativste für die allgemeinen Suchanfragen der suchenden Bevölkerung.

Da sowohl sistrix.de wie auch mindshape.de bereits etablierte und viel verlinkte Webseiten sind, haben wir den Test auf verschiedene neue Domains, die noch keine eingehenden Links besitzen, kopiert. Die Domains seien hier nicht genannt (damit sie weiterhin gutes Testgelände bleiben), aber das beste Ergebnis ist ebenfalls das Dokument mit der Keyword-Dichte von 10%.


Ergebnis:

Sowohl bei sistrix.de wie auch bei mindshape.de ranked zumindest derzeit das Dokument mit der Keyword-Dichte von 10% am besten. Auch auf „unbekannten“ Domains ist das Ranking ähnlich. Auch die TOP10-Plätze befinden sich alle im oberen Bereich über 5% bzw. 9%.

Sistrix.de:
10% - 9,8% - 9,4% - 9,9% - 9,2% - 9,5% - 9,0% - 8,9% - 8,4% - 7,7%

mindshape.de
10% - 9,2% - 9,8% - 9,4% - 5,1% - 9,7% - 9,0% - 7,1% - 7,0% - 5,6%

Frische .de-Domain ohne Links:
10% - 9,2% - 9,8% - 9,4% - 5,1% - 9,6% - 9,3% - 1,1% - 9,7% - 8,9%

Spannend ist sicherlich, wieso bei sistrix keine Werte um die 5% liegen. Bei der neuen Domain existiert sogar ein Wert von 1,1% in den TOP10. Das werden wir weiter verfolgen. Interessant ist allerdings, dass auf mindshape.de die ersten beiden Trefferseiten die Varianten ohne (!) Fettung sind. Erst die Ränge 3-5 sind dann „fett“.


Natürliche Texte statt Hash-Werte und Prozente über 10
%

Das Untersuchungskeyword und die Dokumente im Ausgangs-Test sind keine natürlichsprachigen Texte. Man könnte vermuten, dass natürliche Texte mit Sätzen und einer ordentlichen Semantik anders geranked werden. Außerdem muss überprüft werden, ob die oben festgestellten 10% optimale Keyword-Dichte nicht noch nach oben erweitert werden müssten, da 10% das Maximum bislang war an Testvarianz.


Vorgehen 2:

Wir haben daher 1000 Wörter aus einem möglichst themenneutralen Text genommen (Kafka, „Die Verwandlung“) und systematisch wie bei den vorherigen Tests die Keyword-Dichte variiert. Dabei haben wir jeweils das n-te Wort ersetzt durch das Keyword „Mydiatonitis“. Wir haben allerdings diesmal eine Keyword-Dichte von bis zu 20% umgesetzt. Auch dieses Testset haben wir variiert in drei Varianten:
/kEyworddichte/ mit Fettung des Keywords
/keYworddichte/ ohne Fettung und
/keyWorddichte/ mit dem Titel „notitle“ statt dem jeweiligen Keyword wie bei allen anderen Tests.


Ergebnis:

Bei der Suche nach Mydiatonitis ist auf Rang 1 das Dokument mit der unglaublich unleserlichen Keyworddichte von 19,9% (auch bei Google Caffein Beta). Die Variante ist die „mit ohne“ Fettung. Erst an Platz 5 ist die Fettung mit 19,7% vertreten.

Die Reihe der TOP10 sieht wie folgt aus:
19,9% - 19,8% - 19,7% - 19,6% - 19,7% - 19,5% - 19,3% - 19,2% - 19,1% - 19,0%

Die optimale Keyworddichte beim annähernd natürlichsprachigen Text ist also immer über 19%.


Fazit:

Viel hilft scheinbar viel. Bei den Hash-Tests war die Keyworddichte „am Anschlag“ mit 10%. Höhere Testdichten gab es dort nicht. Die optimale Keyword-Dichte bei einem natürlichsprachigen Text liegt rein analytisch betrachtet bei 19,9%. Leserlich ist der Text allerdings nicht mehr (und „natürlich“ auch nicht). Die aktuelle Beta von Google liefert übrigens in den Top-Rankings die gleichen Ergebnisse bei den Tests.

[Update:] Review nach vier Wochen (12/09)

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Guuten Moorgen - Eine SEO-Analyse

Twitter ist für viele Online-Mitbürger eine Spielerei. Das stimmt. Wie bei den Weblogs auch kommt es auf die richtige “Mischung” an. Wer sich nicht dafür interessiert, wo gerade die Katzen der Welt auf ihren Menschen sitzen, ist bei diesen Tweets falsch. Ich schätze Twitter für Themenbereich wie SEO, TYPO3 und andere sagen wir geschäftsrelevante Bereiche. Spätestens wenn einem die Themen der (wirklich guten!) Wochenrückblicke wie etwa bei SEOdiot bekannt sind, weiß man, man ist einigermaßen up-to-date.

Zum Punkt: Jeden Morgen lese ich erfreut ein “Guuten Moorgen” von SEOUnited. Gefühlt sind 90% aller Tweets Linkempfehlungen, das macht die Jungs so hilfreich :)

Da ja das Veröffentlichen von SEO-Analysen in der Community immer sehr beliebt ist, möchte ich heute mal eine - zugegeben verkürzte - Search Engine Optimizer-Analyse (SEO-Analyse) machen:

“Guuten Moorgen”  wurde von SEOUnited im Oktober (Zeitraum 01.10.09 bis 25.10.09) 23 Mal getweeted. Am 09. und 16. Oktober (beides Freitage) kam nichts. Da waren die Jungs also unterwegs, im Homeoffice oder verlängerten Wochenende (scharfe Analyse). Interessant ist, dass Samstag und Sonntag doch signifikant länger geschlafen wird. Durchschnittlich wird am Wochenende erst um 09:38 Guuten Moorgen gewünscht. Unter der Woche bereits um 09:15. Dennoch ist das späteste Guuten Moorgen am Wochenende um 10:06 - ein ausgedehntes Langschläfertum liegt also nicht vor, die Jungs sind Selbstständig (ständig und selbst… ihr wisst schon).

Sonntag und Mittwochs wird wohl regelmäßig ausgegangen (vermutlich mit kontrolliertem Bierkonsum) - denn Montag und Donnerstag wird im Schnitt erst um 09:27 gegrüßt. Mittwochs ist der frühste Grüß-Tag, da gehts schon um 09:04 los. An einem Mittwoch (21.10.) war sogar schon um 09:01 ein Guuten Moorgen da - hier wurde wohl Dienstag nachmittags noch Windows 7 installiert mit einer kürzeren Bootzeit.

Für eine lineare Regression zur Vorhersage der zukünftigen  Guuten Moorgens hat selbst Google zu wenige Daten.Nach geheimen, über 200 Faktoren berücksichtigenden Berechnungen, liegt aber ein Guuten-Moorgen an diesem Wochenende bei 09:36 und nächste Woche bei 09:13. Schließlich wird es früher hell derzeit.

In diesem Sinne: Danke für die Guuten Tweets.

P.S.: Auch wenn Google aus solchen und ähnlichen Daten Nutzungs-Muster erkennt, bitte das hier nicht zu ernst nehmen :)

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Eine SEO-Branche ohne PageRank

Die Anzeichen verdichten sich, dass die Anzeige des Google PageRanks still und heimlich heruntergefahren wird. Seit Tagen ist ein PageRank-Update der Toolbar “überfällig”, seit heute ist die PageRank-Anzeige in den Webmaster-Tools entfernt worden, die zuvor ohnehin nicht mehr aktualisiert wurde. Natürlich möchte sich niemand so weit aus dem Fenster lehnen und laut schreien: Der PageRank ist weg. Das wäre für die SEO-Branche eine herber Schlag. Ein wenig nachdenken darf man aber sicherlich über eine SEO-Branche ohne PageRank.
Warum ist der PageRank so beliebt bei den SEOs?
Der PageRank ist seit dem Aufstreben von Google und der Etablierung der SEO-Branche das Offpage-Gütekriterium schlecht hin. Der kleine grüne Balken ist dankbar, da er einigermaßen komplexe Verhältnisse (sozusagen die Reputation einer Website) in einem einfachen quantitativen Wert ausdrückt. Er setzt Webseiten in eine Rangfolge und macht damit Webseiten, Kataloge, Linktauschpartner und alles andere im Web vergleichbar.

Das schöne bei dem PageRank ist, dass er “offiziell” ist. Kein SEO-Tool bei dem man nicht weiß wie es funktioniert, auf jeden Fall nicht deckungsgleich mit dem offiziellen Google-PageRank arbeitet und sicherlich nicht eine annähernd gleichgroße Datenmenge zur Verfügung hat. Da nahm jeder in Kauf, dass der “offizielle” PageRank dann auch mal ein paar Monate veraltet war.

Eine SEO-Branche ohne PageRank

“Nun ist er weg - und wir sind wieder allein, allein”. Was passiert mit den etablierten Einschätzungen vieler Suchmaschinen-Optimierer nun, wenn Google den PageRank tatsächlich einstellt. Vielmehr wird die Anzeige eingestellt, der PageRank als solcher wird immer ein Teil des großen Algorithmus bleiben. Was tut die Branche aber dann, in welchen Bereichen wird man den PageRank-Verlust spüren?

Webkataloge: Laut einem kleinen Meinungsbild im Abakus-Forum schätzt die Hälfte die Qualität eines Webkatalogs (Eintragen oder nicht) anhand des PRs ein. Die Besucherzahl ist weit weniger wichtig, aber dennoch verfügbar. Wieso sollten bei Webkatalogen nicht auch wie bei anderen Websites der Traffic zählen?

Linktausch:  “Geb du mir einen Vierer, ich geb dir zwei Zweier”. Die Währung beim Linktausch ist der PageRank - themenrelevanz und andere Links auf der Website sind lediglich Beiwerk. Notwendig, aber eben nicht hinreichend.

Linkkauf: Gleiches Problem, je höher der PageRank, desto teurer ein Link. Ersatz? Keiner in Sicht.

SEO-Tools: Solche Tools, die den PageRank einer Seite mit einbeziehen sind natürlich sofort unbrauchbar - eigentlich sobald die Pressemitteilung erfolgt, dass der Pagerank der Toolbar (auf den die Tools zurückgreifen) nicht mehr aktualisiert wird. Auf der anderen Seite werden “Pagerank-Berechnungen” dann florieren. Hier werden aber nur ausreichend große Tools überhaupt eine Chance haben. Da hat Marc einen netten Artikel über die Anforderungen und Hürden von SEO-Tools geschrieben.

Keyword-Recherche: Bei der Keyword-Recherche und der KW-Potenzialanalyse ist natürlich die Stärke der virtuellen Mitbewerber ein wichtiges Kriterium, wie “leicht” man die eigene Website und die eigenen Keywords optimieren kann. Kein PageRank mehr, kein Vergleichsmoment mehr. Das wird also komplizierter werden.

Wahrscheinlich sind das die ersten Dinge, bei denen ein PageRank schmerzlich vermisst werden wird. Die Liste wäre aber sicherlich noch ergänzbar.

Was wird also den PageRank ersetzen?

Der PageRank ist tot - es lebe der PageRank?

Szenario 1: Es gibt keinen PageRank-Ersatz.

Wenn es keinen PageRank mehr gibt, passiert das, was in der Medienlandschaft oft passiert: Es kommt zu Substitutionen. Das heißt der PR wird durch andere “Dinge” ersetzt. Auf jeden Fall muss es ein “offizielles” und objektives, quantitatives Maß sein. Verschiedene Tools und Anbieter werden sich aufstellen, wenige große werden sich etablieren. Hier kommt es letztlich auf Transparenz, Qualität und Zuverlässigkeit an (übrigens wissenschaftliche Güte-Kriterien). Außerdem werden wieder quantitative Werte wie der Traffic einer Seite wichtiger. Vielleicht ist es das, was Google will - der Focus hin zu den Besuchern.

Szenario 2: Es gibt einen neuen Google-Rank.

Ursprünglich wurde die PageRank-Anzeige angeboten, um die Qualität einer Website für Besucher schnell ersichtlich zu machen.  Das ist an sich eine gute Idee. Nun ist der PageRank nicht mehr so bestimmend für das Ranking. Konsequent also, die Anzeige endlich zu kippen - und sie zu ersetzten. Der neue Google-Rank wird ein Index sein, der die verschiedenen Netzwerk-Rankings einbezieht. Noch weniger durchsichtig, noch weniger berechenbar (für Nicht-Googler), aber eben immer noch ein quantitativer Index. Das wäre die Rettung für viele SEOs.

Fazit:  Die SEO-Branche ist PageRankabhängig - fest steht dabei nur eins: wenn Google die PageRank-Anzeige abschaltet, wird sich einiges bewegen. Spannende Zeiten.

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Die Rückkehr der MetaTags!

In einer Zeit, als Google noch ein unbekannter Name war, basierten Rankingalgorithmen von Suchmaschinen auch noch auf den Angaben der Meta-Daten eines Dokuments, die der Autor selbst bestimmten durfte. Googles Pagerank und der eifrige Mißbrauch der MetaTags führte dazu, dass ab 2001 die Metaangaben im undurchsichtigen Sumpf der Bedeutungslosigkeit vereinsamen sollten. Doch sie wollten sich nicht unterkriegen lassen und kehren zurück! Yahoo! setzt im ewigen Kampf gegen Google auf ein neues Mitbestimmungsrecht. Der Webautor darf bald das Aussehen seiner Treffer in der Yahoo!-Ergebnisliste mitbestimmen. Freilich nicht das Ranking, aber doch das, was der Suchende sieht. Geniale Idee könnte man meinen - Mehrwert für die Nutzer. Hier meine drei Gründe, weshalb die Metadaten zumindest vorerst im Sumpf bleiben werden:

(1) Die Nutzer mögen eine einheitliche Darstellung aller Treffer. Die “manchmal-mit-und-manchmal-ohne-Bild-und-oder-Links”-Anzeige bringt zu viel Unruhe in die Trefferliste und führt zur Unübersichtlichkeit.

(2) Bereits jetzt ist es für 99% aller Seiten kaum möglich, ordentliche Metaangaben zu erstellen, die meisten Seiten im Web enthalten automatisch generierte Daten. Ähnlich wird es mit den Yahoo!-Angaben sein. Dann generiert Yahoo! diese zwar nicht automatisch aus dem Content, aber die Webautoren.

(3) Google wird ein automatisches Verfahren entwickeln, um ähnliche Trefferlisten zu generieren ohne dass ein Webautor ein Finger krumm machen muss.

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Arcornutzer bald ohne Google?

Sex regiert die Welt. Als Arcor-Kunde fragt man sich, warum bestimmte Seiten (mal abgesehen von sexuellen Inhalten) bei Arcor gesperrt werden müssen und bei anderen DSL-Anbietern nicht. Nun berichtet heise.de von einem Eilantrag, dass auch Google gesperrt werden soll. Spannend… wenn das durchgeht, können Arcor-Nutzer bald die No.1 Suchmaschine nicht mehr nutzen. Absurd.

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Informationssuche im WWW

Nicht nur informationssuche im wwwWissenschafter, die sich für die Informationssuche im Web interessieren,  suchen immer häufiger über Google ihre Literatur - das ist nichts Neues. Das bedeutet, dass Bücher, die in Google “oben” zu finden sind, auch häufiger gelesen werden?

Mein Buch “Informationssuche im World Wide Web” beschäftigt sich auf jeden Fall mit der Informationssuche im Web. Schlimm genug, dass es bei dem Suchbegriff “Informationssuche” in Google nicht unter den ersten 50 Treffern auftaucht. Das soll sich hiermit ändern. Zu einer guten suchmaschinenoptimierten Seite gehört natürlich, dass das Keyword (hier: Informationssuche) häufig auftaucht. Das wollen wir einmal probieren, ohne dass es Sie als Leser stört (manche behaupten, dass funktioniert nicht). Read more

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Google Analytics - 666

In der Ausgabe No 9 des T3N Magazins habe ich den Artikel “Den Nutzern über die Schulter geschaut: Visitor-Tracking mit Google Analytics” geschrieben. Eine gekürzte Fassung ist gestern auch beim UPLOAD-Magazin veröffentlicht worden. Der Beitrag hat die ID 666. Das ist sicherlich reiner Zufall, obwohl es in dem Beitrag auch um Google als Datenkrake geht.

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Sie haben es sich verdient!?

amazon_verdient.gifBei Amazon ist man ja öfters. Und dass man allerhand interessante und weniger interessante Bücher angezeigt bekommt auf der Startseite… Nunja, daran hat man sich gewöhnt. Besonders interessant wird es natürlich, wenn man alle paar Tage “Informationssuche” eingibt, um zu schauen, ob sein eigenes Buch mittlerweile vom Amazon aus dem VLB aufgenommen wurde. Aber das dauert. Noch besonders interessanter ist es allerdings dabei, dass ich diesen kleinen Kasten mit der Überschrift “Sie haben es sich verdient” angezeigt bekomme. Darin die Abschlussarbeit von Rüdiger Fries “Suchverhalten im Internet” als Buch. Das Buch ist druckfrisch von 2007, die Arbeit und Studie als solche allerdings von 2005. Die TU-Darmstadt stellt freundlicherweise das Inhaltsverzeichnis als PDF bereit. Auf den 83 Inhaltsseiten (der Preis des Buches mit 49,00 EUR rührt übrigens daher, dass ein Autor bei dem VDM-Verlag keinen Zuschuss zahlen muss) wird scheinbar kurz und knapp um Information, Suchmodelle und Suchdienste. Eine wilde Mischung.Fast oder genau so wild, wie bei “Informationssuche im WWW“?

Natürlich habe ich drauf geklickt. “Sie haben es sich verdient” - klingt nach: Sie bekommen es um die Hälfte günstiger, weil Sie schon so viele Bücher zu dem Thema gekauft haben. Pustekuchen. Die Erkenntnis der Woche: Bücher sind nie umsonst. So oder so.

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