Netzwerkkommunikation

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Archive for the 'usability' Category

Website-Boosting Magazin

Nachdem ich bei eisy und bei SEO2Feel eine Meinung / Rezension zur neuen Zeitschrift Website Boosting gelesen habe und das Wochenende naht, will ich auch mal ran.

Vielleicht vorab ganz kurz zum Hintergrund: Mario Fischer hat ein wirklich solides Buch “Website Boosting” (1 und 2.0) geschrieben, in dem er die Themen SEO, Usability und Online-Marketing verbindet und über die Zielgruppen deutlich macht. Die Zeitschrift ist eine konsequente Fortführung, auch durch die Aktivitäten in der “SEO-Szene”. Durch mein Buch (Suchmaschinen-Optimierung) und das Feedback (was sich gleichermaßen neid- und respektvoll anzusehen in nicht ganz so vielen Amazon-Rezensionen niederschlägt *g*) weiß ich, wie schwer es ist, den verschiedenen Zielgruppen gerecht zu werden - das gilt für ein Buch ebenso wie für ein Magazin.

Die Zielgruppen-Frage ist sodann auch eigentlich der einzig wirkliche Kritikpunkt bei der ersten Nummer. Oder vielmehr die Umsetzung. Man kann schon deutlich erkennen, dass versucht wurde, sowohl thematisch als auch inhaltlich möglichst eine breite Spanne von Anfänger bis Experte zu bedienen. Da läuft man natürlich schnell Gefahr, dass einerseits es zu wenig in die Tiefe (oder eben Breite) geht und andererseits bekannte Themen von Konferenzen, aus Twitter, Blogs usw. wiederholt werden und es gefühlt nur wenig Neues gibt - weil auch die Experteneinschätzung zu sehr für Anfänger geschrieben wird. Daher im Folgenden Anregungen als Wünsche formuliert, wie man aus der wirklich gelungenen Nummer 1 noch mehr rausholen könnte:

  1. Cluster und Infokästen: Infokästen zur Erläuterung von Inhalten werden kaum eingesetzt. Statt im Text zu erklären, was “Universal Search” ist, könnte man einen Infokasten setzen und es dort erklären. Ein kleines (i)-Zeichen im Text weist dann auf den Zusammenhang hin. So langweilt sich nicht der Experte, und der Neuling ist mit im Boot.
  2. Artikel diversifizieren und klassifizieren: Vielleicht sollte man mit der Zielgruppenproblematik offensiv umgehen. Wieso nicht neben Artikeln für “alle” auch gekennzeichnete Artikel für Experten und für Anfänger? Dann hat jede Zielgruppe mehr davon. Und bei den Expertenartikeln kann man ja immer noch Verweise auf Blogs und andere Medien setzen, so dass man sich “grundlagenschlau” machen kann. Das schadet schließlich als Experte ab und an auch nicht.
  3. Die grafische Gestaltung finde ich im Großen und Ganzen gelungen. Die Farbleitnavigation in Google-Farben bräuchte ich nicht. Lieber wären mir seriöse pastellige Farben, und auch weniger (auch wenn 8 in der 7 Plus Minus 2-Grenze liegen). Gerade das Grün (z.B. S. 50) wirkt sehr 70ger. Aber das ist wohl Geschmackssache.
  4. Weniger Geschmackssache sind allerdings seltsame Spaltenflüsse, wie z.B. auf Seite 14. Da ist sogar ein Trennstrich (”im letzten Jahr zu-”) und man weiß als Leser nicht, ob es rechts oder unten weiter geht (unten!). Ähnlich ist es mir auf Seite 12 oben bei “Zahlen, Charts und Studien” gegangen. Da geht es nämlich rechts weiter. Falsch gelernt auf Seite 12, sodann gestolpert auf Seite 14. Print-Usability :)
  5. Interessant und “scannfreundlich” sind die gefetteten Keywords auf Seite 52ff auf jeden Fall. Man weiß aber nicht, ob es da segmentierende Überschriften sind oder “nur” Spotlights. Dafür ist die Verwendung im gesamten Heft zu gering und zu heterogen.
  6. Wichtig sind auf jeden Fall die Autoren-Infos, v.a. für die Menschen, die nicht so aktiv in der SEO-Szene unterwegs sind. Twitter-Account, Blog-URL usw. vielleicht schon in die Autorenkästen bei den Artikeln? Hinten aber auf jeden Fall sehr gut. Ein bisschen wie in einem wissenschaftlichen Sammelband.
  7. In dem Zusammenhang fällt mir auf, dass Mario Fischer zwar sehr viele Artikel geschrieben hat, aber nicht im “Unsere Autoren”-Verzeichnis (96f) steht.Klar, “man” kennt ihn ja, ist ja auch Herausgeber. Aber die Neulinge würde es vielleicht dennoch interessieren.
  8. Man sollte nicht erwarten, dass in einem Magazin Top-Secret-Hinweise für besseres SEO und Co. zu finden sind. Muss auch gar nicht und das wäre auch paradox. Ich würde “Case Studies” interssant finden: Berichte von Agentur X oder Firma Y oder “so haben wir es bei dem Kunden Z gemacht”. Auch als SEOaffinerer Mensch findet man das interessant, weil man für die eigenen Arbeitsabläufe nochmals Ideen und Anregungen erhält.

Fazit: Klasse Produkt Herr Fischer! :)

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Weihnachten - die Zeit der Pakete

Vor Weihnachten gehen wahrscheinlich mehr Pakete über den Postschalter, als über das ganze Jahr. Ich habe auch bereits ein Geschenk ergattert - und zwar über das Internet. Als Statusmeldung bekam ich diese E-Mail:

Sehr geehrter Kunde von XY,
Wir haben Ihr Paket heute mit DHL oder DPD Versendet.
Das Paket wird bei DHL bzw DPD unter der Nummer 56XXXXXXXX geführt.
DPD Paketnummern beginnen mit 0154 und DHL mit 56.
Paketverfolgung ist auf den jeweiligen Internetseiten möglich.

Den Rechtschreibfehler übersieht man ja dann einmal gerne. Aber nun muss sich der pakettrackingwillige Kunde selbst heraussuchen, mit welchem Dienst denn sein Paket verschickt wurde (0154 für DPD und 56 für DHL). Das geht doch auch besser - und ist auch technisch gar nicht so unmöglich umzusetzen. Man ist ja vielleicht tolerant, wenn man versteht, dass eine automatisch generierte E-Mail bestimmte Anforderungen nicht erfüllen kann (z.B. eine gute Besserung wünschen, wenn man gerade Schnupfen hat oder herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, wenn das Geburtstagsdatum unbekannt ist)… Aber “Ihr Paket wurde mit DHL versendet” würde sich noch als professioneller erweisen. Von einem direkten Link zu dem Trackingsystem von DHL mal ganz abgesehen.

Aber nunja. Das wäre nur das i-Tüpfelchen gewesen. Das Geschenk war ein gutes Stück günstiger als im lokalen Handel und es kam nach drei Tagen an. Was will man mehr. Helau.

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Volksfreund reloaded

Nachdem die Trierer Tageszeitung “Trierischer Volksfreund” vor etwas einem Jahr einen Relaunch Ihrer Website unternommen hat, kommt nun eine Farbkorrektur. Die www.volksfreund.de erscheint nun in einem nüchternen Eis-Weiß. Die farbliche Ähnlichkeit zu Sportalis finde ich interessant. Aber immerhin kommt die bunte Werbung gut zur Geltung.

Wie Peter schon geschrieben hat, wurde der virtuelle Avatar ‘Tina Volksfreund’ ein paar Tage vorher entfernt. Auch nicht schlimm. Denn wirklich hilfreich war das System nicht - das lag aber weniger am System selbst, als an der Tatsache, dass die Stichwortkette nicht wirklich konsequent integriert war.  Von den weniger Seriosität versprühenden Aktionen auf gezielte Fragen (”zieh dich aus bitte”) ganz zu Schweigen.

Meiner Meinung nach ist der angepasste Volkfsfreund-Look zu fade und kalt für eine Lokalzeitung. Vielleicht wollte man die Akzentuierung etwas verbessern. Das ist leider aber auch nicht richtig gelungen.

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Usability-Probleme beim Müll entsorgen

In Trier entsorgt der ART den Hausmüll. Das ist wie in ganz Deutschland nicht so einfach, denn an unterschiedlichen Tagen im Monat kommt unterschiedlicher Müll zuerst auf die Straße und dann in den Müllwagen. Damit sich die gelben Säcke nicht im Haus türmen, druckt man sich dann früher oder später einen Müllplan aus und hängt ihn irgendwo an eine wenig sichtbare, aber dennoch zugängliche Stelle im Haus. Vorzugsweise an eine Tür.

Aber bevor es soweit kommen kann, muss man bei der ART-Seite einige Klippen umschiffen - Usability wo bist du?

Schön ist auf jeden Fall das Suchfeld mit der Überschrift “Abfuhrtermine” rechts oben auf der Startseite. Danke! Das braucht man. In dem Feld steht: “Ort (Kreis), Straße (Stadt) eingeben”. Nochmals danke, das ist sehr gut, da weiß der Nutzer gleich, was er wie eingeben soll. Das habe ich auch getan. Trier, Zum Wingertsberg. Enter. Panne. Kein Abfallkalender, sondern eine Meldung, dass keine Artikel (!) gefunden wurden:

Hier finden Sie die Artikel zu Ihrer Suche im Überblick.
Zu Ihrer Suche wurden keine Artikel gefunden.

Da habe ich wohl den Text im Feld falsch verstanden. Wie heisst es in Usability-Tests immer so schön: “Es liegt nicht an Ihnen [dem Probanden], sondern an dem Produkt.” Stimmt. Das ist einfach blöd formuliert.
Zurück zum Artikel, obwohl Artikel? Da habe ich gar keinen gesucht. Ich will einen Abfallkalender. Und eine Suche nach Abfuhrterminen sollte diesen liefern. Zumal ich das Format so eingegeben habe, wie es da stand. Nun. Dummerweise steht rechts nun keine Suche mehr für die Abfalltermine. Also zurück - das müsste nicht sein. Diesmal gebe ich nur meine Straße ein. Enter. Aha! Treffer. Ein Klick und ich lande auf einer Seite, die mir zeigt, wann mein Müll abgeholt wird. Alles da, Termine, Ausnahmen an Feiertagen und Kontakt per Telefon und Mail. Super! Danke.

Rechts gibt es dann eine Druckversion. Da blinkt mir der Hinweis entgegen: Bitte beachten Sie folgenden Druckhinweis. Darunter steht: Kalender ausdrucken. Also drück ich drauf. Dann passiert lange nichts. Sehr lange. Der Kalender läd. Glaube ich. Bin mir aber nicht sicher. Endlich. Ich wollte schon meinen Browser verfluchen. Ein Popup-Fenster geht auf und das Druckfenster öffnet sich gleich. Super. Danke. Ich wählen den richtigen Drucker aus und drucke den Kalender mit den farbig hinterlegten Tagen für die verschiedenen Tonnen und Säcke und was weiß ich nicht alles. Super Danke. Stop. Im Ausdruck ist nichts farbig hinterlegt. Unschön.

Da war doch der Hinweis. Popup-Fenster schließen (autsch, das wird bestimmt das nächste Mal nochmal so lange laden). Hinweistext lesen… den muss man sich wirklich antun. Er ist zwar recht detailliert beschrieben, aber Lieschen Müller bekommt das nicht hin. Und wieso sollte Lieschen Müller oder ich eigentlich die generellen (!) Druckeinstellungen des Browsers umstellen? Nur, weil der Kalender nicht richtig - sprich nutzerfreundlich - programmiert wurde.

Die Browser drucken nämlich grundsätzlich keine Hintergrundfarben. Das ist gut so, denn sonst würde man den Toner oder die Tintenpatrone bei farbig hinterlegten Webseiten recht schnell verbrauchen. Aber genau das passiert sicherlich den meisten ART-Kunden, nachdem sie sich den Kalender ausgedruckt haben und vorher die Einstellungen umgestellt haben. Technisch ist das nutzerfreundlich lösbar, ohne dass man seinen Browser umstellen muss. Schade. Nebenbei erwähnt: Wenn man kein JavaScript aktiviert hat, sieht man gar nichts. Deswegen dauert der Seitenaufbau wohl auch so lange. Schade. Und der Seitentitel des Popups (”Relaunch A.R.T. - Prototyp - Detail - Abfuhr-Termine”) ist doch auch veraltet, oder? Der wurde wohl vergessen. Auch schade.

Ausgedruckt habe ich den Abfallkalender dann. Zwei Mal - ein Blatt mit und eins ohne Hintergrundfarbe. Ersteres wandert gleich zu den anderen Gesellen, die dann demnächst abgeholt werden. Super. Danke! Und wo ich das gerade schreibe… ich sollte die Browsereinstellung wieder zurück setzen.

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Kleiner geht immer

Gerade habe ich bei Peter gelesen, dass die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung seit Mitte Juni unter http://planckton.de bloggt. Vielleicht liegt es daran, dass es schon nach 23 Uhr ist, aber wie kann man denn bitteschön eine so kleine Schrift als Fließtext nutzen? Laut CSS sind das nichtmals 70%. Aua.

Usability - da ist doch die Readability mit bei? Könnte man meinen, dass es so aus dem WWWald schreit. Also bitte. Die FASZ hat bestimmt nicht nur Leser in der jungen Generation - da ist man ja durchaus auch gewillt, kleinere Texte zu lesen (man denke nur an Bravo und Co.). Aber in jedem “älteren” Printprodukt sind größere Typen zu erblicken.

Ganz im Sinne des Artikels “Väter im Kreißsaal”: Bringt eine größere Schrift zur Welt, ehm… zur FASZ!

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Usability und Suchmaschinen bei der IFRA

Ich bereite gerade das Seminar “Das Potenzial der Website nutzen” [PDF-Flyer] für Ende nächster Woche bei der IFRA vor, das ich gemeinsam mit Peter Schumacher halten werde. Dabei wird es hauptsächlich um Usability und Suchmaschinenoptimierung gehen. Bislang kamen erst zwei Fragebögen der Teilnehmer zurück, so dass die Zielgruppe bzw. deren Wissenstand noch nicht genau eingegrenzt ist. Es wird am zweiten Tag im Bereich Suchmaschinen aber auf jeden Fall nach einer rundum Informationsversorgung über Funktionsweisen und Algorithmen an die praktischen Dinge der Optimierung gehen.

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TYPO3 Survey: Sprachverteilung

TYPO3-Survey SprachenSeit heute ist der TYPO3 Survey geschlossen und ich sitze gerade an der Datenaufbereitung. Insgesamt gab es etwas unter 1.600 Antworten. Nur sehr wenige sind qualitativ nicht zu gebrauchen.

Interessant ist die Verteilung der Sprachen, in denen die Fragen angezeigt wurden während der Beantwortung. Der Fragebogen wurde ja in sieben Sprachen übersetzt. Deutsch ist dabei die mit Abstand am häufigsten genutzte Sprache gewesen. Danach folgen Englisch und Niederländisch. Ich bin gespannt, was sich aus den anderen Daten ergibt.

Vielleicht lassen sich aus den Ergebnissen auch ein paar eher wissenschaftliche Erkenntnisse oder zumindest Thesen generieren, wo die Probleme seitens der Usability und Dokumentation bei kolloborativ ersteller Software ist.

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TYPO3 usability survey results

I just read Thomas’ posting about complaining that he never got any results from the TYPO3 certification survey which was conducted before our usability survey.It seems that news.typo3.org isn’t read in such frequency - coz there is a news which points to a 15 page report on the results of the certification survey.

But indeed I recently mailed with Lene Nielsen about her question whether the survey data will be published for further examinations. I guess we will first analyze the data, publish a “official” report and then publish the anonymized survey data aswell. Thats the open-source-community-thought in my eyes. So hopefully Thomas’ concerns for beeing utilized as “voting cattle” are made off. :)

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TYPO3 Usability Survey

TYPO3-Usability FragebogenFor the international TYPO3 community an English posting:
The official TYPO3 usability survey (http://survey.typo3.org) got over 700 completed answer sets until now. Nice! From today on we have a French version which yields us to seven languages overall and hopefully to even more answer sets.

Beside the news on http://news.typo3.org/ there are several blogs which link to the survey. Thank you for the promotion Silvio, Jason, Tim, Frank, Stephan, Dieter and the many many others. Keep on promoting!

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Handy-Halterung: Bauanleitung fürs Usability-Labor

Wenn man ein kleines Geräte wie ein Handy in die Hand eines “unruhigen” Probanden gibt und dann einen Usability-Test durchführt und dann eine Kamera auf das Display richtet und dann noch im Nachhinein ein analysefähiges Video haben möchte… dann braucht man teilweise viel Glück. Von beleuchnungstechnischen Aspekten wie der Displayspiegelung mal ganz zu schweigen.

Auf der Website von Gotomobile erfährt man, wie man sich eine Halterung für solche Tests selbst herstellen kann (detaillierte Einkaufsliste inklusive).  Clever und löst zumindest ein paar technische (Aufzeichnungs-)Probleme im Usability-Labor.

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