Schreckliches Planetopia
Gestern bin ich von einer Woche Elba/Korsika-Segeln zurück gekommen - schön wars. Schön windig. Und was tut man, nachdem man 16 Stunden Autorückfahrt hinter sich hat und abends wieder auf die Nachrichten-Realität mit G8 und Co. stößt? Man schaut stumpfsinnige Filme. Und was tut man danach? Man zappt herum. Und was entdeckt man da? Oh Schreck, Planetopia auf Sat.1. Da gab es dann einen schrecklichen Beitrag zum Sicherheitsriskio bei E-Mail. Die übliche Geschichte: E-Mails sind lesbar und offen für jeden. Da beschwert sich dann jemand, dass ein Freemailer (wohl Googlemail) die Mails nach Texten scannt und zielgerechte Werbung anbietet. Ohne Frage ein diskussionswürdiges Thema, weil auch die Empfängerantworten (Re: XY) ohne deren Wissen oder Zustimmung zu den AGBs bekannt und gescannt werden - aber für den Besitzer eines Googlemail-Accounts sollte das kein Schreckerlebnis sein. Falls doch, ein Hinweis: Google finanziert sich zu 80% über Werbung.
Viel schrecklicher war aber der gute Mensch Rolf Strehle von der Firma DITIS. Er nutzt Ethereal, ein Tool mit dem man den Netzwerkverkehr auf Paket-Basis abhören kann. Der Sprecher im Beitrag spricht von Hacken und Abhören. Fehlte nur noch die gefahrenvolle Musik im Hintergrund. Mensch Mensch. Volksverdummung und Panikmache, die sich Journalismus nennt. Wenn so ein Beitrag, dann doch bitte sachlich richtig und nicht nur Märchen und Halbwahrheiten aus der digitalen Welt. Denn so lernt es keiner.
Für alle die, die es sich antun möchten: Den Beitrag gibt es online hier.
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