Handy-Halterung: Bauanleitung fürs Usability-Labor
Wenn man ein kleines Geräte wie ein Handy in die Hand eines “unruhigen” Probanden gibt und dann einen Usability-Test durchführt und dann eine Kamera auf das Display richtet und dann noch im Nachhinein ein analysefähiges Video haben möchte… dann braucht man teilweise viel Glück. Von beleuchnungstechnischen Aspekten wie der Displayspiegelung mal ganz zu schweigen.
Auf der Website von Gotomobile erfährt man, wie man sich eine Halterung für solche Tests selbst herstellen kann (detaillierte Einkaufsliste inklusive). Clever und löst zumindest ein paar technische (Aufzeichnungs-)Probleme im Usability-Labor.
No commentsSpontane soziale Netzwerke dank Nokia
Nokia bietet eine (social) Software für Handys an, um via Bluetooth nach Personen zu suchen. Eine Flash-Animation, die das Prinzip erläutert, findet man hier.
Die kurze Programmbeschreibung lautet wie folgt:
- Spontan Freunde finden
- Sich selbst bekannt machen
- Spontane Bildung von Communities und Netzwerken
- Software und Nutzung kostenlos
- Kostenloses Austauschen von Dateien
Die Software also als technisches Hilfmittel zum “spontanen” Aufzeigen von sozialen Netzwerken, von deren Existenz (und vor allem Zugehörigkeit) die Nutzer nichts wissen - aber eigentlich hoffen? Latente soziale Netzwerke sozusagen. Frei nach dem Motto: Ich, Kneipengänger, weiblich mit Hund und attrativ suche nettes Gespräch, bin aber derzeit alleine und ich weiß, dass jemand in der Nähe ist, der ein soziales adhoc-Netzwerk mit mir bildet.
Da fragt man sich: Gibt es Menschen, die so etwas nutzen?