Verloren in Second Life
Eine virtuelle Identität schnell gemacht: Ein Login besorgt für das Onlinespiel Second Life, der in der Basisversion sogar kostenlos ist, den 30MB großen Client runtergeladen, installiert und schon steht man mit Jeans und T-Shirt auf einer Insel und kann ein Tutorial durchlaufen, um die wichtigen Dinge des Lebens zu lernen: Bewegen, Autofahren, Sprechen, Fliegen, Körpermaße mit Schiebereglern anpassen und sich auf Landkarten zurecht finden.
Mein erstes Fazit nach 30 Minuten: Verwirrend, bunt und schrill. Als nicht mehr aktiver, aber dennoch erfahrener Level 60 Magier in World of Warcraft kann ich nur sagen: Second Life ist mal ganz schön komplex und hat im Vergleich zu World Of Warcraft einen entscheidenden Nachteil: Man kann keine Monster bekämpfen, um Geld zu verdienen. Man muss arbeiten gehen. Realismus gegen Fantasy.
No commentsNetzwerkvisualisierung mit yED
Beim Durchstöbern des Netzes nach Forschungsprojekten zu Netzwerken bin ich auf den DFG-Schwerpunkt 1126 (Algorithmik großer und komplexer Netzwerke) gestoßen. Die Universität Tübingen ist auch daran beteiligt. Dort wurde ein Algorithmen-Paket entworfen, welches die Darstellung von Netzwerk-Graphen behandelt. Das Projekt yFiles ist aber scheinbar mittlerweile nur noch käuflich erwerbbar - so könnte man denken. Stimmt auch, zumindest teilweise. Die yFiles als Java Class gibts nur gegen Geld. Doch ein Programm zum Visualisieren von Graphen, der die Klasse nutzt, gibts kostenlos. Immerhin. Das Tool sieht auch recht schmuck aus und ist im Gegensatz zum Platzhirschen Pajek auch “flott erfasst”. Nett sind die verschiedenen Möglichkeiten, die Knoten anzuordnen - was wohl als zentrale Funktion festgehalten werden kann. Daneben gibts noch die Möglichkeit die Zentralitätsmaße berechnen zu lassen. Im- und Export funktionieren unter anderem über GraphML. Ob sich das Tool in der Praxis als hilreich erweist, wird sich zeigen.
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